Dienstag, 31. März 2009

Stofffrühling endet turbulent

Gestern war der letzte Tag beim Stofffrühling. Nach dem zweiten Tag bin ich schon zweimal von Autofahrern angehupt worden, weil ich wie gewohnt mit 40-50 km/h durch die Strassen geschlichen bin. Heute bin ich wieder richtiger Taxifahrer mit verschiedenen Fahrzielen. Ich muss auch nicht mehr leer irgendwo abfahren. Beim Abfahren vor den Showrooms kam das manchmal vor.
Am Abend um 18:20 Uhr, ich hatte gerade meine letzten Fahrgäste noch zu Baumann gebracht, mache mich auf den Weg zum Valley´s. Dort wollen wir Fahrer den Stofffrühling gemeinsam ausklingen lassen. Plötzlich ein Notruf von einem Stofffrühling – Kollegen. Ich bin in der Sonnenstrasse und höre deutlich wie der Fahrer mitten in der Meldung seiner Genehmigungsnummer abbricht. Thomas in der Zentrale hört das Gleiche. Die Zentrale versucht ihn anzufunken; keine Rückmeldung. An sein Handy geht er auch nicht ran. Ich fahre langsam auf der Sonnenstrasse weiter und halte nach einem Taxibus Ausschau. Ich kann unter hunderten Autos im dichten Verkehr keinen Taxibus finden. Thomas teilt mit, dass er von der Müllerstrasse auf den Weg zur Ottostrasse war. Er müsste doch hier sein! Die letzte Ortung vom Datenfunk war vor vier Minuten in der Müllerstrasse. Ich überquere den Sendlinger Tor Platz um zu wenden. Jetzt sehe ich den Taxibus. Mitten in der Kreuzung Blumen / Pestalozzistrasse. Ich melde der Zentrale den genauen Standort und dass dort das Taxi mitten im Chaos steht, alle Türen sind offen. Ich steige aus um mir ein Bild so machen. Da sehe ich schon den Fahrer auf dem Bürgersteig stehen. Mein erster Gedanke war: Ein Unfall mit einem Fahrradfahrer oder Fußgänger. Ich kann aber keine Verletzten sehen. Der Fahrer ist mit anderen Personen in hitzigen Debatten verstrickt. Ich melde der Zentrale, die schon gespannt meine Rückmeldung erwartet einen „wortreichen Konflikt“. Erstmal Entwarnung. Ich höre was die Beteiligten und spätere Zeugen sagen. Der Fahrradfahrer hat mit dem Handy telefonierend bei Rot die Kreuzung überfahren und dabei das Taxi geschnitten. Der Taxifahrer hat wohl etwas durch das geöffnete Fenster gesagt. Der Fahrradfahrer kommt an das Fenster und würgt den Fahrer. Die Fahrgäste reißen die Tür auf und verschwinden. Andere Verkehrsteilnehmer bleiben stehen und stellen sich als Zeugen zur Verfügung. Ein weiterer Kollege kommt herbei. Jetzt kommt zufällig ein Fahrzeug des Zolls vorbei. Der Zoll sichert mit Blaulicht die Stelle ab. Drei Taxibusse und der Zoll, es wird richtig bunt. Die Schaulustigen werden immer mehr und recken die Hälse. Die Polizei ist verständigt. Wir wollen abwarten bis die Polizei eintrifft um den Beamten zu sagen wer sie gerufen hat. Nach einer halben Stunde und zwei Reklamationen ist die Polizei noch nicht eingetroffen. Der Zollbeamte schlägt vor die Kontrahenten sollen die Adressen austauschen. Der hinzugekommene Kollege und ich machen uns jetzt wieder vom Acker. Im Valley´s werden wir schon erwartet um die Geschichte brühwarm zum Besten zu geben. Trotz dieses turbulenten Abschlusses war der Stofffrühling ein vor alle Beteiligten erfolgreiches Ereignis – kommen wir zum Schluss.

Montag, 30. März 2009

Stofffrühling in München

Ich stehe vor „meinem“ Showroom bereit. Ab 10:00 Uhr geht es wieder los. Vorher habe ich noch die Flughafenfahrten erledigt. Was da am Montag Morgen an Taxis auf Kundschaft wartet. Das Feinste vom Feinsten. Mindestens 20 Taxis, S-Klasse oder 7-er BMW, warten an der AGIP Tankstelle. Die Fahrer, viele mit Krawatte, manche sogar mit Anzug, werfen Blicke auf die Anzeigentafel mit den ankommenden Maschinen. Mit dem Handy werden noch Fahrten organisiert. Ich sehe Taxifahrer, die noch das Taxi innen saugen und abstauben.
Heute ist der letzte Tag Stofffrühling. Am Donnerstag kannte ich noch keine der Stoffverlage die wir anfahren. Christian Fischbacher, Decortex, Osborne & Little, Designers Guild, Romo, Pierre Frey, Nobilis Fontan, Hahne & Schönberg, Colfax and Fowler, Rubelli, Colony, Zimmer + Rhode, Sahco, Kinnasand, Jim Thompson, Groth Home Details, Houlés, Leliévre, Nya Nordiska, Dedar, Création Baumann und Varia by Karl Leuthenmayr. Wer von den Münchener Taxifahrern mehr als fünf Adressen kennt, ausgenommen natürlich die Stofffrühling-Fahrer der letzten Jahre, kann sich Profi nennen. Bei den Fahrgästen kommt immer gut an, wenn ich sie auf die Werkstatt vom Meister Eder hinweise. Manch einer kennt die Werkstatt noch aus seiner Jugend aus der Fernsehserie Pumuckel. Der erste Fahrgast, den ich heute fahre organisiert so eine ähnliche Show in Frankfurt. Die Frankfurter greifen aber nicht auf Taxis zurück. Den Transfer übernehmen dort Stadtbusse die die Tangenten befahren. Die Busse dort benutzen auch ihre herkömmlichen Haltestellen. Sie haben dadurch nicht das Problem der zugeparkten Haltestellen. Der überwiegende Teil der Fahrgäste war mit dem Shuttle sehr zufrieden.

Samstag, 28. März 2009

Halber Frühling schon vorbei



Der Stofffrühling dauert in München vier Tage, heute war der zweite Tag. Unser Frühling ist jetzt schon zur Hälfte vorbei. Am Vorabend habe ich noch die Aufkleber auf die Taxitüren geklebt. Christian hat bei der Einführung einen guten Tipp gegeben; auf feuchter Oberfläche kann man die Aufkleber gut verschieben. Mit einer Plastikkarte die Wasserblasen ausstreichen und die Aufkleber halten. Am nächsten Morgen ging es dann auch schon los, es waren ca. 22 Taxibusse eingesetzt. Die Showrooms sind alle durch eine Ringlinie verbunden. Ein Showroom in Laim ist durch einen Abstecher mit der Haltestelle Ottostrasse verbunden. Auf diesem Abstecher verkehren zwei bis drei Taxibusse im Pendelverkehr. Morgens um 10 Uhr stellen sich die Taxibusse vor den zugewiesenen Showrooms auf. So sind die Fahrzeuge am beginn der Touren optimal verteilt. Eine Hälfte der Taxis befährt die Linie im Uhrzeigersinn, die Tour 1, dazu gehöre ich die meiste Zeit. Die andere Hälfte, die Tour 2, fährt entgegen des Uhrzeigersinns. Es kommt unweigerlich dazu, dass die Fahrzeuge sich in einem Teil der Strecke verdichten. Durch Warten oder Überspringen von Haltestellen gleichen wir das aus. Wenn es nützlich ist, drehen die Taxifahrer nach Absprache mit Barbara von der Zentrale der Taxi München eG, die Richtung und bedienen Fahrgäste die schon länger warten. Bei der Ausfahrt rückwärts aus der Haltestelle in der Gümbelstrasse bin ich dann noch leicht an einen Steinpoller geschrammt. Der erste Kratzer in dem Taxi. Eine sehr einnehmende Dame hat dann noch an einer Haltestelle gefordert, dass ich umdrehen soll, weil sie schon über eine Stunde wartet. Das ist gar nicht möglich! Die Gäste, die schon im Taxi saßen, sollten aussteigen, und auf das nächste Tour 1 Taxi warten. Soviel zum geschenkten Gaul … Ich bewundere wie die Barbara in solchen hektischen Momenten einen kühlen Kopf bewahrt. Für die Haltestellen wurde ein Parkverbot beantragt und auch genehmigt und ausgezeichnet. Kaum ist eine Haltestelle nicht besetzt, dauert es selten länger als 5 Minuten bis sie zugeparkt war. Eine wahre Orgie für die Abschlepp-Fahrzeuge. Zum Abschluss fahren wir dann noch viele Gäste in eine Veranstaltung des Stofffrühlings in den Löwenbräukeller. Heute Nacht wird die Uhr noch nach vorne gestellt.

Donnerstag, 26. März 2009

Lange Schlange


So das ist in 19 Jahren der Rekord! Ich stehe gerne am Taxistandplatz Bahnhof Nord. Jetzt fahre ich den Standplatz an. Der Platz für 28 Taxis ausgelegt. Der Platz ist überfüllt. Es bildet sich eine Schlange auf der Arnulfstrasse. Die Taxis in der Arnulfstrasse warten bis sie in den Standplatz nachrücken können. Ich komme dazu stelle mich hinten an und bin nur noch 15 Meter von der Paul-Heyse-Unterführung (die nächste Kreuzung) entfernt. Ich wage es und stelle mich an. Die letzte Fahrt war von hier für 9,-€ mit Trinkgeld in das Wasserwirtschaftsamt in der Leonrodstrasse. Am Stand liest Sigi den gestrigen über Taxifahrer durch. Sigi war der Vorstand für den Taxifahrerverein in München. In dem Artikel werden die hohen Schadensquoten und die Fahrweise der Taxler beklagt. Sigi meint, dass liegt in der mangelnden Ausbildung. Die Taxis sind auch einfach dadurch mehr an Unfällen beteiligt, weil die Fahrzeuge ungleich mehr unterwegs sind als andere Fahrzeuge. Da hat er auch wieder recht.

Mittwoch, 25. März 2009

Linie in hellelfenbein



Heute war ich bei der Einführung zum Shuttle-Service zum Stoff-Frühling in München. Wir sind ca. 25 Taxibusfahrer. Der Stoff-Frühling verteilt sich auf ca. 11 Showrooms in der Innenstadt und Schwabing. Ein Showroom liegt etwas außerhalb in Laim. Die Taxibusse teilen sich auf und fahren gegenläufig im Ringverkehr die Haltestellen vor den Showrooms an. Drei Busse bedienen die Tour nach Laim. Beginn ist am Freitag um 10 Uhr und die Veranstaltung endet am Montag um 19:00 Uhr. Ich bin einer von fünf Fahrern die dieses Jahr zum ersten mal dabei sind. Ich bin schon gespannt wie das abläuft. Thomas von unserer Taxi-München eG hat uns heute die Strecken gezeigt. Die Veranstaltung war perfekt vorbereitet und vorgetragen. Die Haltestellen waren auf Luftaufnahmen eingezeichnet und mit einem Beamer an die Wand unseres Kursraumes geworfen. Es kam auch noch der Veranstalter des Stoff-Frühlings und bedankte sich, weil 2008 der Taxishuttle so gut geklappt hat. Es werden noch große Aufkleber ausgegeben. Die Aufkleber, etwa so groß wie die Werbung auf den Taxis, werden auf den Türflächen der Taxis aufgeklebt. Die Taxis sind so für die Gäste des Stoff-Frühlings kenntlich. Gestern Mittag habe ich die Geschichte mit der Katze gepostet, heute ist sie schon in der Abendzeitung.


Dienstag, 24. März 2009

Frühling und die Katz


Es schneit. Die Dame die einsteigt schimpft, weil der Frühling heuer nicht kommen mag. Sie hat in der Zeitung von einer Wahrsagerin gelesen, die in ihrer Glaskugel gelesen hat, daß der Frühling heuer erst im Juni kommen soll. Wir sind beim Thema Aberglauben. Ich erzähle meinem Fahrgast von meinen abergläubischen Fahrgästen. Wir fahren mit dem Taxi. Eine Katze läuft vor uns über die Strasse. Mir und den meisten ist das egal. ABER nicht jedem. Das interessanteste war eine Serbin. Wir sollten an der nächsten Wegkreuzung stehen bleiben. Jetzt wird das Fenster geöffnet und sie schmeißt etwas Kleingeld aus dem Fenster. So und jetzt nichts wie weg. Man darf auf keinen Fall umschauen. Auch nicht in den Rückspiegel. Nur so könne man den Fluch, der uns sonst unweigerlich treffen würde, abwenden. Eine pfiffige Idee hatte ein junger Grieche. Nach dem die Katze den Weg gekreuzt hatte, bittet er mich sofort stehen zu bleiben. Wir bremsen ab und kommen zum stehen. Stadtverkehr. Wir werden sofort überholt. So, das Unglück hat jetzt der, der den Weg der Katze als nächstes kreuzt. Der MVV (Münchener Tarifverbund) hat die Tarife erhöht. Heute ist überall dichter Verkehr in der Stadt. Ein Streik der öffentlichen Verkehrsmittel wurde angekündigt, gestern Abend aber eingestellt. Die Leute wollten wohl alle sicher gehen und sind auf ihr Auto umgestiegen.

Montag, 23. März 2009

Busfahrer dratzn (dt. humorvoll sticheln)

Ich komme aus dem Bahnhof. Direkt am Bahnhof ist die Haltestelle einer Buslinie, die zwischen Bahnhof und Flughafen verkehrt. Der Busfahrer und einige Fahrgäste stehen vor dem Bus und Rauchen. Ich geselle mich dazu und frage scheinheilig ob man denn im Bus nicht rauchen dürfe. Schon waren wir beim Thema Rauchen und Zigaretten. Im Laufe des Gesprächs weise ich auf den Busfahrer und sage: „Er zum Beispiel raucht nur, wenn er vorher seinen Schnaps hatte.“ Der Busfahrer holt im Spaß aus. Ich eile in mein Taxi. Zentralverriegelung runter. Ziehe meinen Laptop unter dem Sitz hervor, zeige ihm den Busfahrer. „Das kommt jetzt ins Internet!“ schreie ich durch das geschlossene Fenster. So ist dieser Post entstanden. Ich will dazu anmerken; viele der Busfahrer kenne ich seit Jahren. Niemals hätte er mich geschlagen und nie trinken die Fahrer im Dienst. Aber die Leute sollen nicht so ernst schauen wenn Sie schon in den Urlaub fliegen.

Sonntag, 22. März 2009

Southside


Gestern Abend noch kurz an der ESSO Tank mit Trixi zum schnellen Kaffee verabredet. Trixi schreibt in Ihrem Taxiblog ->Die Taxipiloten. Was mir mit den Fingern machen, soll ein „S“ sein. Da ich Familie habe, läuft manchmal MTV,… .Dort machen die Rapper oder Gangster solche Zeichen. Die Buchstaben sollen dann bedeuten; „Westcoast Rules“ oder „Eastcoast Rules“. Bei uns in München ist Küste weit weg, die nächst wäre über den Alpen in Italien. Also denke ich mir, soll das "S" für SouthSide stehen. Das Rules brauch ma net. Der Bengt ist für das Foto auf den Barhocker gestiegen. Zwecks der Perspektive. Recht hat er. Stehe schon wieder am Flughafen, Sonntag Abend sollen ja noch Fluggäste in München ankommen. Kollege Yilmaz hat vor zwei Stunden schon vier gesehen :-).

Samstag, 21. März 2009

Schramm - Motor


Aus aktuellem Anlass eine kurze Zwischenmeldung:
Der Kollege Heinz Schramm, in Münchner Taxikreisen besser als Joghurt-Heinz, bekannt, hat in der ESSO Ungerer/Dietlinden mitgeteilt, dass sein Patent eines Drehkolbenmotors mit Intervallgetriebe jetzt veröffentlicht wurde. Das Patent hat der Kollege bereits 2006 beim Deutschen Patentamt angemeldet. Er hat schon ein lauffähiges Model. Wahrscheinlich zeichnet sich der neue Motor durch einen höheren Wirkungsgrad aus. Das Patent kann im Internet auf der Seite DPMA.de oder hier->Patent Drehkolbenmotor (bei Recherche Veröffentlichungsnummer DE 102006056606 eingeben) als PDF Datei eingesehen werden.

1241 Meter über N.N. Karibische Gedanken


Hole Stammgäste aus Russland vom Flughafen ab. Das erste Ziel der Fahrt ist eine Zahnklinik in München, das war auch das letzte Ziel der letzten Fahrt. Der Skiurlaub in Österreich wird gleich mit der Zahnreparatur verbunden. Für mich sind das lukrative Fahrten. Flughafen – Zahnklinik – Dolmetscherin – Skiurlaub. Skiurlaub – Dolmetscherin – Zahnklinik. Beim Warten am Flughafen hab ich noch meine Vorgängerin in der eG getroffen. Ich habe ein paar Worte gewechselt. Sie bastelt auch gerade an ihrer Homepage ->Taxi & More. Um 18:15 Uhr bin ich dann durch Seefeld/Tirol gefahren. Mir fällt auf, dass kaum Leute auf der Strasse sind. Ein paar Tiroler und zwei handvoll Touristen. Sonst wuselts ja um de Zeit grod so umanand. (dt: Sonst herrscht um diese Zeit rege Betriebsamkeit). Eine gute Stunde später an meinem Zielort angekommen. Das gleiche Bild. Leere Strassen. Ich frage meinen Fahrgast ob er euch den Eindruck hat, dass hier wenig los ist. Er muss es besser wissen, er ist ja dreimal im Winter hier. Zur Antwort nickt er mit dem Kopf und meint „DA“ . heißt wohl Ja.
Ich bin hundemüde aber meine Neugier ist größer, auf dem Rückweg habe ich noch in zwei weiteren Hotels mit dem Personal gesprochen. Die Gästezahlen sind enorm zurückgegangen. Ich komme wieder durch Seefeld, es ist 22:00 Uhr. Im größten China – Lokal am Ort sitzt der Kellner am Tisch, den Kopf auf seine Hände gestützt und unterhält sich mit seinem Kollegen. Am Freitag Abend! Jetzt hatte ich Russen und Chinesen, fehlen mir noch die Kubaner. Ich stecke mir eine Cohiba an. Ich habe immer welche im Taxi. Die Genossen erklären mir auch in Österreich gibt es seit 1.1 dieses Jahres Rauchverbot. Wir finden trotzdem einen Platz wo wir in Frieden rauchen und politisieren können.Wir nehmen uns beide sehr wichtig. Macht aber nichts, Hauptsache die Menschen freuen sich. Es wird immer später, aber ich will noch in die ESSO nach München. UNBEDINGT! Endlich bin ich angekommen. Stehe vor der roten Ampel Ungerer einwärts. Zwei Taxis stehen vor der Tankstelle. Jetzt fährt auch noch einer weg. Aha, einer bleibt der B. (ich muss ihn noch fragen ob ich seinen Namen schreiben darf). Tolle Unterhaltung. Bei Kaffee etwas rumgealbert. Jetzt kommen noch mehr Kollegen. Ich muss mich einfach losreißen.

Donnerstag, 19. März 2009

Airportshuttle


… ja bis um 18:55 Uhr hab ich gestern Abend noch gewartet. Vier Stunden. Das geht ja noch und Gott sei Dank noch eine Fahrt in die Stadt. Heute Morgen war es dann vorbei mit der müden Warterei. Das genaue Gegenteil. Erste Abholung 5:00 zum Hafen, zweite Abholung 7:00 zum Hafen, 8:00 eine gute Stadtfahrt. Erste und zweite Abholung klappt super. Zwei Stunden Zeit und noch wenig Verkehr. Aber der Weg zurück in die Stadt. Auf der A 9 einwärts obiges Bild. Stau vor der Hochbrücken – Baustelle. Keine Chance. Bleibt nur ein Ausweg. Die Kunden informieren und die Fahrt abgeben. Ich schicke einen Taxibus von der eG. Unterwegs auf der Ingolstädter kommt mir Vesna entgegen. Sie hat eine Abholung vom Flughafen. Hätten wir das gewusst, hätte ich gleich die Kunden mit reingenommen. Ab 7:00 Uhr kann man nur die Abholungen aus der Innenstadt schaffen wenn mindestens 1,5 Stunden dazwischen liegen. Jetzt Standplatzgeschäft bis Mittag. Jetzt kommen schon Kunden aus dem Inside – Hotel. Wollen zu O2 am Georg-Brauchle-Ring. Das Ding, dass ich gestern fotografierte steht noch immer im Mittelstreifen. Ich zweifle; ob das überhaupt ein Blitzer ist.


.

Mittwoch, 18. März 2009

Blitzer geblitzt.


Flughafentransfer – heute Vormittag hatte ich eine kurze Fahrt vom Petuelstand zu O2 am Gerg-Brauchle-Ring. Auf dem Weg zu O2 wäre ich beinahe in eine Radarfalle gefahren. Auf dem Rückweg konnte ich den Blitzer blitzen. Die Anlage steht auf dem Grünstreifen in der Mitte der Strasse und misst in beide Fahrtrichtungen. Als ich die Kollegen am Petuelstand warnen will, sagen die mir, der stünde gestern auch schon da. Ich werde an der Stelle künftig die 60 km/h einhalten. Die Familie aus Istanbul die ich gestern zweimal nur eine kurze Strecke gefahren habe, haben mich gerade für eine Flughafenfahrt bestellt. Jetzt stelle ich mich an und berichte über die Wartezeit. Um 15:00 Uhr bin ich gekommen und konnte mich gleich als sechster Bus oben im Terminal 2 anstellen …

Jüdischer Friedhof

Soeben habe ich zwei Damen zu einem jüdischen Friedhof gefahren. Der Friedhof ist nördlich der Domakgstrasse ziemlich nah bei der Ungererstrasse. Ich kannte den Friedhof noch nicht. Bisher kannte ich nur den jüdischen Friedhof an der Beichtstrasse in Thalkirchen. Es gibt noch einen alten. Der war dort wo heute die Sandstrasse ist. Dort hat man bei Bauarbeiten Grabsteine gefunden. Gestern ist die Seite Oberammergau -> auf englisch mit Youtube-Filmchen online gegangen.

Dienstag, 17. März 2009

Fahrradfahrer <-> Autofahrer

Gestern habe ich ein Interview über das Verhältnis zwischen Fahrradfahrer und Autofahrer gegeben. Der ADAC hat als Fahrradfahrer eine Kurierfahrerin, und als Autofahrer mich genommen. Themen waren: einige Fahrradfahrer fahren die auf den Radwegen in die falsche Richtung, ein immer größer werdender Teil der Fahrräder sind entgegen der StVZO nicht mal mit einer vorgeschriebenen Beleuchtungsauslage ausgestattet, in der Dunkelheit fahren vermehrt Fahrradfahrer ohne Licht, Gefährdung der Fußgänger durch Befahren der Fußgängerzonen und Fahrradfahrer als Gruppe der Verkehrsteilnehmer mit prozentual am meisten Rotlichtverstößen. Verursacht ein Fahrradfahrer einen Unfall kann er in der Regel die Verantwortung über den entstandenen Schaden nicht übernehmen. Sollen die Fahrräder versichert werden um den Fahrradfahrer vor den Kosten eines Unfalls zu schützen?

Montag, 16. März 2009

Durch die Nacht


Montag Morgen. Flughafentransfer Hauptzeit. In aller Herrgottsfrühe aufstehen und den ersten Kunden im bayerischen Schwaben abgeholt. Bis zur Rücktour in die Stadt am Flughafen München wieder die Wartezeit an der Agip Tankstelle verbracht. Heute ist kein vergleich mit Gestern. Die Tankstelle am Flughafen ist voll mit Kollegen. Ich freue mich, dass es selbst in dieser Zeit noch gelingt eine gewisse Auslastung zu erreichen. Der kleine Fleck auf dem Foto oben rechts ist der Mond. Wenn man während des Winters oft in der Dunkelheit unterwegs ist, weiß man oft gar nicht mehr ob man Tag- oder Nachtfahrer ist.

Sonntag, 15. März 2009

St. Patrick´s Day


Heute ist auch in München St. Patrick´s Day. Die Iren feiern auf der Leopoldstrasse. Die meisten sind maskiert. Es gibt Kobolde und Bischöfe. Grün ist die beherrschende Farbe. Mich pickt eine kleine Gruppe Iren aus der Taxireihe am Talstand. Die Fahrt geht zum Shamrock, ein irischer Pub in der Trautenwolfstrasse in Schwabing. Den letzten Fahrgast habe ich noch mit meiner Kamera erwischt.
Sechs Jahre später, leuchtet sogar die -> Allianz Arena grün.

München - Mumbai, einmal umsteigen!


Flughafentransfer – Heute gleich in der Frühe, eine indische Familie zum -> Flughafen München gebracht. Sie wollen nach Mumbai. Bei der Ankunft habe ich Ihnen als Werbegeschenk zwei Kofferanhänger überreicht. Ich erkläre Ihnen beim Flug nach Indien sollen sie Ihre Adresse in Mumbai auf englisch dort eintragen. Beim Rückflug, wenn sie wieder nach Deutschland kommen, die Adresse in München auf Deutsch. „Auf Deutsch ?“ fragen sie zurück. Ich tu so als würde ich kurz nachdenken und antworte besser wäre auf Russisch (kyrillische Buchstaben). Erleichterndes Lächeln. Ich wünsche Ihnen einen guten Flug. Jetzt habe ich noch 1,5 Stunden Zeit bis zu meiner Ankunft für den Rückweg in die Stadt. Ich genehmige mir ein Frühstück in der Agip-Tankstelle am Flughafen. Heute am Sonntag ist leider kein Kollege da. Dann poste ich gleich und mache an der Homepage -> weiter.

.

Neue E-Klasse wird vorgestellt

Gestern Abend habe ich noch die Post gemacht. Es war eine Einladung von Mercedes dabei. Die E-Klasse von Mercedes-Benz wird vorgestellt. Das Model werden wir bald an unseren Taxistandplätzen sehen. Die Modelle haben alle Attention Assist und einen adaptiven Fernlicht Assistenten. Die Präsentation ist am
Samstag, den 28 März 2009 von 10 bis 18 Uhr
bei Mercedes in der Arnulfstraße 61

Radio Arabella übernimmt die Moderation und für Essen ist auch gesorgt. Wenn es möglich ist, in ich auch dabei.

Samstag, 14. März 2009

Vater Rhein auf der Isarinsel


Bin am Samstag nachmittag nochmal für ein paar Stunden rausgefahren. Die erste Fahrt war gut. Mein Bus wurde für sechs Banker benötigt. Der Münchener zeigte seinen Kollegen aus dem In- und Ausland München. Auf dem Weg zum Starkbier auf dem Nockherberg konnte er auch nicht erklären was die Figur des Rheins auf der Münchener Isarinsel macht. Ich werde das mal als Quiz in meine Homepage einbauen. Jetzt noch ein Foto vom Starkbier am Nockherberg.

Trixi im Internet gefunden

Jetzt hab ich heute in der Frühe gleich recherchiert, ob es weiter Münchener Taxi-Blogs gibt. Da treffe ich auf eine Kollegin die seit zwei Monaten unter Die Taxipiloten blogt. Danke Trixi fürs Hochlanden der Rom Episode aus Night on Earth.

Freitag, 13. März 2009

Dreht sich


Am Abend hat sich das Blatt noch gewendet. 1 Stunde 40 Minuten am Standplatz Kieferngarten und dann eine Fahrt für 12,-€ rüber nach Milbertshofen. Jetzt versuche ich das Bild von der Bavaria Tour heute vormittag hochzuladen.

Hat sich gelohnt.

Hat sich gelohnt. Ich bin als erster Taxibus aus der Busspur am -> Flughafen München aus der Reihe zu einem Kamerateam gerufen worden. Mit Umweg über die Frachthalle und Wartezeit dort ist ein passabler "Stich" herausgekommen. Flughafen -> Frachthalle -> Bavaria Filmstudios / Grünwald; Strecke 66 km, Fahrpreis, 98,50 €, 19 % Umsatzsteuer. Der Tag fängt gut an.


.

Früher Vogel ...

Heute morgen hat der Wecker schon um 3:30 Uhr geklingelt. Kunden abholen und zum Flughafen München bringen. Ich nutze die frühe Zeit um wieder eine besetzte Tour zurück in die Stadt zu bekommen. Gestern Abend habe ich noch die Oberammergau-Seite auf www.Taxi-Siegel.de online gestellt. Jetzt bin ich neugierig wie der erste Post im Blog aussieht.