Montag, 26. Juli 2010

München - (Far) -West


Am Bahnhof. Drei Iren steigen ein, sie wollen zum Flughafen München-West. Als ich um die Frage nach dem Fahrpreis mein Navigationsgerät bediene, schauen die Drei zweifelnd. Ich stelle fest. 115 Kilometer und nenne den Fahrpreis. 115 Kilometer! Sie fallen aus allen Wolken. Stehen sie doch am Hauptbahnhof in München und der Flughafen München-West 115 Kilometer entfernt. Jetzt kommt das zweite Problem; die Zeit. Um Ihr Flugzeug in Memmingen, den da ist der Flughafen Allgäu wirklich, müssen wir uns beeilen.
Nach annährend 20 Jahre Taxi in München ist das für mich eine Premiere. Ich kann mich aber erinnern, dass der Flughafen ab der Lindauer Autobahn ausgeschildert ist. Es kommt wie es kommen muss. Geschwindigkeitsbegrenzung, Baustelle wieder Begrenzung, wieder Baustelle … . Ich achte auf die Ausfahrtsschilder auf der Autobahn. Bei dem Schild zur Ausfahrt Memmingen-Ost entdecke ich das Flughafensymbol. Also runter und immer dem Symbol nach. An der Kreuzung Tiroler Ring / Augsburger Strasse entdecke ich eine Tafel.

Als ich es für meine irischen Fahrgäste übersetze amüsieren wir uns. Und ich weiß schon, wo ich auf dem Rückweg meine Pause mache.
Meine Iren haben ihr Flugzeug gerade noch erwischt. Ich mache kehrt zum -> Imbiss gegenüber dem Netto – Markt. Als erstes fällt mir auf, dass selbstgemachte Saucen angeboten werden. Ich bestelle eine Currywurst. Ich will wissen, welche selbstgemachte Saucen es gibt. Der Wirt, Don Aceto, lässt es sich nicht nehmen und bietet mir auf einem kleinen Löffel eine Geschmacksprobe an. Ich entscheide mich für die Barbecue – Sauce. Ein Genuss, alleine schon die Zutaten sind ein Ohrenschmaus.
Ich bleibe noch ein etwas länger und bekomme noch einen Kaffee und Kuchen serviert. Don Aceto überreicht mir ein kleines Kochbuch. Aus dem Klappentext kann zum einen erkennen, dass der Wirt das Büchlein selbst verfasst, und das es eines aus einer Serie von 43! Kochbüchlein ist. Die Büchlein erscheinen im Eigenverlag. Wer die Kochbüchlein mit den Rezepten haben will findet sie unter www.Buchkatalog.de. Dort dann einfach Edgar Essig (Jetzt weiß ich wie der Koch zu seinem Spitznamen kam) eingeben. Ein Meisterkoch auf dem Weg zum Flughafen, was will der Taxler mehr. Schade nur, dass wir so selten eine tolle Fahrt nach Memmingen haben. Aber es gibt ja noch die Kollegen in Memmingen. Geht es nach einer irischen Fluglinie bedienen Sie ja den Flughafen München – West. Somit sind sie ja auch irgendwie „Münchener“ Flughafentaxler.

Montag, 19. Juli 2010

Ein Tipp von der Kollegin Fotografin

Bei dem Beitrag zu -> Kims Taxi blickte mir -> Marianne über die Schulter. Marianne ist Taxiunternehmerin und Fotografin. Als sie das Foto sieht, das über den Beitrag stellen will, ist sie gleich mit einem guten Tipp zur Hand.

Die Blickrichtung auf einem Foto ist als Erstes diagonal von der Ecke oben links nach rechts unten (Roter Pfeil 1). Der Blick wandert dann waagrecht zum linken Rand (Roter Pfeil 2). Von dort kehrt der Blick senkrecht nach oben zurück in die linke obere Ecke (Roter Pfeil 3). Zumindest ist das bei den meisten Rechtshändern in Kulturen die von links nach rechts schreiben so. Interessantes soll auf der Diagonalen 1 liegen. Der beste Platz für ein Logo ist rechts unten (gelber Kreis).

Auf meinem ursprünglichen Entwurf zu Kims Taxi ist das genau verkehrt herum. Das Taxi ist entgegen dieses Systems eingebaut. Unter ihrer Aufsicht spiegle ich das Bild horizontal und ordne das Lenkrad neu an. Das Ergebnis wirkt gleich viel dynamischer als der erste Entwurf. Jetzt fährt das Taxi oben links und unten rechts entlang der Blickrichtung.
Im Idealfall liegt die waagrechte Linie, bzw. das Motiv, im goldenen Schnitt. Der goldene Schnitt ergibt sich, wenn das Verhältnis a zu b genauso ist wie das Verhältnis a+b zu a. Zum Berechnen teilt man die größere Länge durch den Faktor 1,62 und erhält dann den Wert der kürzeren Länge. Das Verhältnis gilt als ideale Proportion und besonders harmonisch.
Viele Websites sind so aufgebaut. Das Muster findet sich auch auf Werbeplakaten. Am schnellsten wird man mit dem Schema vertraut, wenn man durch ein Magazin blättert und auf die ganzseitigen Werbeanzeigen achtet.

Freitag, 16. Juli 2010

Mr. Rein and the Snow

Jetzt rufen sie tatsächlich an, die Araber. Gefunden haben sie mich vor einem Hotel in München. Das große Taxi könnten sie brauchen, vielleicht morgen oder übermorgen, inschalah …
Meine Karte habe ich Ihnen bei der Gelegenheit gegeben. Am Telefon und später während der Fahrt sprechen sie mich mit Mr. Rein an. Ich lass es dabei bleiben und denke daran, dass meine Anrede an sie wohl auch nicht korrekt ist. Maschalah rufen sie an, „Mr. Rein, we want tosee the snow.“ Eine dreiviertel Stunde später, stehe ich vor dem Hotel, die Familie steigt zu: Papa, Mama, Kinder samt Kindermädchen. Ich schlage vor, dass wir auf die Zugspitze fahren. Von München bis zur Talstation Eibsee der Zugspitzseilbahn dauert es nur eine gute Stunde. Ich stelle mich an die Reihe vor der Kasse. Der Papa gibt mir einen 200,-€ Schein und lädt mich gleich mit ein. An der Kasse will ich die Karten kaufen. Sechs Erwachsene und drei Kinder. Die Frau an der Kasse blickt neugierig über meine Schultern, sie will die Kinder sehen. Die Familie bemerkt die Blicke und alle winken. Das macht dann 309,- €. Über den Preis war ich etwas überrascht. Der Papa meint nur; Inschalah und reicht mir einen zweiten 200,-€ Schein. Oben an der Bergstation, auf der österreichischen Seite ist auf einem Platteu ein kleiner Schneeberg vom letzten Winter aufgehäuft. Das war das erste Ziel. Die Kinder legen sich mit dem Rücken auf den Schnee und formen Schneebälle. Die Erwachsenen reiben sich mit Schnee die Hände ein oder malen Schriftzeichen auf die noch unberührten Flächen.

Später, 600 Meter tiefer, auf dem Sonnenfeld liegen noch Reste vom Gletscher. Jetzt ist die Freude der Kinder erst richtig groß.
Nach der Abfahrt mit der Zugspitzbahn machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Schloß Linderhof.
Ich male mir aus was wohl die Araber denken würden, wenn wir uns im Urlaub weit in die Wüste fahren lassen würden. Jeder will wohl das, was er nicht hat.

Dienstag, 13. Juli 2010

Überraschung

Mehrmals am Tag steht man als Taxifahrer, besonders in München, an der roten Ampel. Wenn man nicht mit dem Fahrgast in ein Gespräch vertieft ist, ist das die passende Gelegenheit den Blick umherschweifen zu lassen. Könnte ja sein, dass ein interessanter Mensch, eine besondere Situation oder ein außergewöhnliches Auto den passenden Einstieg in eine Unterhaltung bietet.
Aber was sich gestern an der Ampel am Platz der Opfer des Nationalsozialismus direkt vor unserer Nase abgespielt hat, passiert nicht jeden Tag.
Der rote Lieferwagen, der die Ampel noch vor uns passierte, wurde abrupt von zwei Streifenwägen der Polizei gestoppt. Die Beamten stürmen aus ihren Autos. Je ein Polizist jeweils an die Fahrer- und an die Beifahrertüre. Ein dritter Polizist läuft zu den hinteren Türen des Lieferwagens. Alle Polizisten haben die Hände an den geholsterten Dienstpistolen. In dem Moment, als der Polizist am Heck des Fahrzeugs die Türe öffnen will, geht diese von selbst auf.

Geöffnet hat die Türe ein halbnackter Schwarzer von innen. Beim Vorbeifahren sehen wir, dass der mittlere Sitzplatz auf der Beifahrerbank noch frei gewesen wäre.
Der Gesprächsstoff für die Weiterfahrt war jetzt mehr als gegeben.





Ich will es mit den Temperaturmeldungen nicht übertreiben, deshalb nur für das Protokoll. Vorgestern, am Sonntag, auf dem Parkplatz in Prien am Chiemsee, wurden auf der Außentemperaturanzeige des Taxis 45,5 Grad angezeigt. Schwitz….

Samstag, 10. Juli 2010

Nachtfahrer, das wärs


Es gibt Momente da beneide ich die Nachtfahrer. In der Regel gibt es nachts weitere und mehr Touren, entspannte Fahrgäste, mehr Umsatz, weniger Verkehr … und weniger Hitze. Heute Mittag um 12:00 Uhr klettert das Thermometer am Armaturenbrett auf 40,5 Grad. Ich bin mit meinen Fahrgästen drei Tage unterwegs. Ich warte im oder am Auto. Die Klimaanlage hilft viel, ich kann sie aber oft im Stand nicht laufenlassen. Das Trinkwasser für die Fahrgäste und für mich erwärmt sich innerhalb von 30 Minuten auf lauwarm.
Ich bin heilfroh, wenn ich ein schattiges Plätzchen zum warten finde. Heute Abend geht es nach Erding, die Weißbierbrauerei besichtigen. Nach einem heißen Tag, bin ich mitten in einer Brauerei, der Gerstensaft strömt durch die blankpolierten Rohre. Das Klirren der Maßkrüge aus dem nahen Biergarten erreicht meine verschwitzten Ohren. Die Maß ist eisgekühlt. Wasserperlen laufen außen den Krug herunter. Die Gäste prosten sich zu und nehmen einen tiefen Schluck. Und ich? Ich fische lauwarmes Wasser in einer Plastikflasche aus dem Kofferraum und überlege ob ich es trinken oder den Taxiboden putzen soll.
Manchmal wäre ich wohl gerne Nachtfahrer.

Freitag, 9. Juli 2010

Schön mollig warm

Letzte Woche meldete -> Klaus aus Berlin 33 Grad Celcius . Wir können da in München auf 37,5 erhöhen. Gerade fotografiert am Taxistand Hochstrasse vor dem Holiday Inn Hotel. Gemessen habe ich allerdings 38 Grad vor 5 Minuten vor dem Deutschen Museum. Konnte ich leider nicht fotografieren.

Meinem Vordermann ist gerade wieder der Datenfunk ausgestiegen – wegen der Hitze. Sein lautstarkes Fluchen hat auch was Gutes. Jetzt decken alle anderen Taxifahrer ihre Geräte mit Zeitungen oder Küchentüchern ab.

Donnerstag, 8. Juli 2010

olééé Olé Olé OOOlééé

Nach dem Flughafenstich (besetzte Fahrt) hab ich es dann doch noch geschafft. Die Fahrt ging zum Renaissance Hotel in den Münchener Norden. Für das Ziegelhaus ideal, zudem muss ich noch einen Kollegen weit im Norden abholen.
Vor dem Hotel spricht mich ein Herr an und fragt ob ich fünf Fahrgäste mitnehmen könnte. Klar kann ich. Ich soll noch etwas warten, die Anderen würden noch kommen. Ich wartete und wartete, … Endlich kamen die vier noch Fehlenden. Gespannt warte ich auf das Ziel. Es geht zur Gaststätte Kaisergarten. Auch sie wollen das Spiel nicht verpassen. Die Strecke ist nicht weit - 1,5 Kilometer. Das kann ich schon noch dazwischenschieben. Kaum draußen auf der Ungererstrasse beginnt der Stau. Alle sind auf dem Weg zur Leopoldstrasse. Das Wetter ist optimal. Wahre Ströme von Fans sind auf dem Weg zum public viewing und zur public party mit public convoy danach.
Wir kommen nur schrittweise zu der nächsten Ampel. Meine Kunden rutschen schon unruhig auf ihren Plätzen hin und her. Ich kann sie beruhigen. Ich habe auch Interesse an einem schnellen vorankommen. Ich umfahre die Leopoldstrasse und die Anliegerstrassen großzügig.
Jetzt noch schnell den Kollegen abholen, ich rufe an er soll runterkommen. Aufladen und ab zum Ziegelhaus. Parkplätze gibt es kaum noch. Wir quetschen unser Taxi neben eine Mauer und eilen ins Lokal. Unsere Lieblings- und inzwischen Stammplätze im Wintergarten sind schon besetzt. Weiter schöne Plätze sind reserviert. Wir wechseln mehrmals den Platz und einigen uns auf drei Plätze in einer Reihe unter einem großen Bildschirm, einen dritten Kollegen haben wir noch telefonisch einbestellt.

Wenn wir den Kopf weit in den Nacken strecken können wir sehen – aber was?
Wie die deutsche Mannschaft verliert und die Spanier lachend vom Platz gehen!

Mittwoch, 7. Juli 2010

Wacka! Wacka!

Auf den letzten Drücker komme ich vor das Hotel Ibis in der Ungererstrasse. Bei der Abholzeit hat es ein Missverständnis gegeben. Ich sollte drei Afrikaner um 14:00 Uhr abholen und zum Flughafen bringen. Gemeint war aber 13:00 Uhr. Mein Glück war, dass ich in der Nähe war und am Sonntag nicht viel Verkehr ist. Ich kam von der A9 und musste die Ungerer noch ein Stück stadtauswärts. Vor dem Hotel sehe ich schon vier Schwarze. Sie erkennen mich und nicken mir zu. Jetzt noch an der nächste Ampel stehenbleiben um zu wenden. Die Zeit tickt!
Ich fahre vor und reiße den Kofferraum auf. Jetzt höre ich es im Original: Wacka! Wacka!
Vor einem Jahr konnte ich noch nichts damit anfangen. Shakira trällert es aber seit einem Monat auf allen Radistationen durch den Äther und man kann sich dem offiziellen WM Song 2010 einfach nicht entziehen. Wie meine afrikanischen Fahrgäste kann auch ich mir nicht erklären warum eine Kolumbianerin Afrika verkörpern soll.
Das Wacka, Wacka das wir vor 10 Minuten hörten galt uns. Wir sollen uns beeilen. Es bedeutet so was wie: Auf geht’s. Als Soldatenlied hat das (originale) Wacka Wacka seinen Siegeszug von Kamerun aus über ganz Afrika angetreten.
In zwei Stunden ist der Anpfiff für das Spiel Deutschland – Spanien und ich stehe noch am Flughafen. Ich will mir mit Kollegen das Spiel im Ziegelhaus anschauen. Jetzt muss es hier aber endlich auch mal Wacka Wacka gehen. Wer will den zu dem Spiel zu spät kommen.

(Der freundliche Herr auf dem Foto ist einer meiner Fahrgäste, der andere fotografiert und der Dritte, der mir die Wacka Wacka - Geschichte erklärt hat, rennt mit seinen Koffern schon durchs Terminal)

Sonntag, 4. Juli 2010

4:0 in Ingolstadt


Ein Anruf, im Display meines Handys erscheint eine mir unbekannte Vorwahl. Der Kunde meldet sich auf Englisch und bestellt eine Fahrt vom Flughafen München nach Ingolstadt. Ob ich den auch vier Personen mit Gepäck und einen Rollstuhl befördern könne.
Mit dem VW – Bus ist das kein Problem. Er nennt mir seine Ankunftszeit und seine Flugnummer. Er kommt mit der Royal Jordanian aus Amman. In München ist es im Sommer keine Seltenheit, dass arabische Gäste zur medizinischen Versorgung nach Deutschland kommen. Der Rollstuhl und das Fahrziel, Klinikum Ingolstadt, passt auch genau in das Schema. Zwei Stunden vor der Ankunft läutet mein Handy, wieder die exotische Vorwahl. Er sagt die Fahrt für diesen Tag ab, aber er kommt am Samstag. Ausgerechnet am Samstag um 14:00 Uhr. Zwei Stunden später beginnt das WM – Spiel Deutschland – Argentinien. Aber schon währen des Telefonats kommt die Frage. „Where do we watch the play?“ . Im Zentralbereich des Flughafens gibt es jetzt während der Weltmeisterschaft eine große Leinwand für das public viewing (eigentlich heißt das ja öffentliche Leichenschau, hat sich aber während der WM 2006 in seiner Bedeutung anders eingedeutscht). Wenn wir aber das Spiel noch in München anschauen und dann nach Ingolstadt fahren, müssen wir eine Stunde am Flughafen verbringen. Um Zeit zu sparen, schlage ich vor das Spiel am Rathausplatz in Ingolstadt anzuschauen. Alle sind einverstanden.
In Ingolstadt müssen wir noch das Hotel suchen, und das Gepäck verstauen. Vom Servicepersonal ist niemand mehr da. Ein Schild gibt Auskunft. Wegen dem Fußballspiel sind alle erst wieder am 18:00 Uhr da. Neben dem Hintereingang entdecken wir durch das Küchenfenster einen Koch. Er lässt uns rein.
Schnell hasten wir in das Ingolstädter Zentrum. In den engen Gassen der Altstadt sitzen an jeder Ecke Leute vor den Lokalen und schauen auf die aufgestellten Fernseher. Wir kommen an der Hohen Schule vorbei. Auf dem Vorplatz der ehemaligen und ältesten Universität Deutschlands richten wir uns noch schnell einen kleinen Tisch ein. Das Taxi habe ich schwindlig an den Straßenrand zwischen abgestellten Fahrrädern geparkt. Ich behalte es immer im Auge. Genau in dem Moment, in dem wir uns niedersetzen, fällt das erste Tor für Deutschland.

An unserem Tisch wurde die deutsche Mannschaft dreisprachig angefeuert. Stürmten die Argentinier, hörten die Gäste nebenan in ständiger Wiederholung: „Give them no chance! Give them no chance! …. „ Stürmten die Deutschen, wurden sie mit „Jalla, Jalla! „ angefeuert.

Samstag, 3. Juli 2010

Englishman in Munich


Am Flughafen steigen mir zwei Gäste zu. Das Fahrziel ein Hotel in der Innenstadt. Nach der Begrüßung und nachdem sie mir das Fahrziel genannt hatten, hörte ich gleich aus der zweiten Reihe hinter mir: “Don´t talk about footbaal!“
Die Beiden waren das erste mal in München. Auf der Autobahn Richtung München, rechts erhebt sich gewaltig die Allianz Arena. Ich erwähne bei München-Neulingen gerne Bauwerke an denen wir vorbeifahren. Heute aber blieb ich ruhig. 10 Minuten später, wieder auf der rechten Seite, taucht das Vierzylinder-Gebäude auf.
Die Geschichte mit Rover und BMW habe ich aus taktischen Gründen nicht erwähnt. Ich habe mir auch verkniffen anzuführen, dass das auch das Global Head Quarter von Rolls Royce ist
- das wäre der Stich ins Herz meiner beiden Tommy´s gewesen