Dienstag, 31. Mai 2011

Sicher ganz wichtig

Am Max-Joseph-Platz werde ich frei. Meine Fahrgästin musste zu einem dringenden Termin in der Residenzstraße und hat mir einen schönen 23,-€ - Stich von der Messe ICM in die Stadtmitte gebracht.
Von der Maximilianstrasse cruise ich gerne als leeres Taxi durch die Altstadt. Ich komme an viele Einsteigerstände vorbei. Vor dem Kempinski in der Maximilianstraße stehen mir zu viele Kollegen. Ich biege rechts in die Falkenbergstraße ab. Gleich passiere ich den Taxistand vor dem Mandarin Oriental, eines der besten Hotels in München. Hier stehen nur zwei Taxis ich mache gleich den Dritten. Irgendwie komme ich mir an diesem Standplatz mit meinem VW Bus etwas deplaziert vor. Hier stehen bevorzugt die fetten S-Klasse und 7er BMW Taxis. Aber der Erste ist ein alter Bekannter und Freund. Ich gehe vor zu ihm und lade ihn auf einen Espresso ein. Er blickt von seiner Zeitung auf, steigt aus und sagt dem Doorman Bescheid.
“Wir gehen jetzt Kaffeetrinken. Wir sind da im Wiener Cafe.“ sagt er und deutet auf die gegenüberliegende Straßenseite.
“ Wenn jemand ein Taxi braucht …. „ er streckt den Daumen und den kleinen Finger von der geballten rechten Hand und führt sie zum Ohr. Der Doorman nickt verständig.
Schon bin ich im Cafe und bringe zwei Espressi an den Stehtisch. Die Taxireihe und das Hotelportal haben wir im Blick. Mir fallen zwei kräftige große Männer auf, die geschäftig auf dem Gehsteig in der Neuturmstraße vor dem Hotel hin- und hergehen. Alle paar Minuten betreten sie das Hotel um dann wieder um sich blickend auf die Straße zu treten. Gelegentlich nuscheln sie in ein Handfunkgerät. Ich erkundige mich nach den Beiden.
“Das sind zwei Wichtigmacher. Die gehören zu einem Araber.“ bekomme ich zur Antwort. Wir unterhalten uns weiter. Der Kollege erzählt mir von seinem Familienausflug am letzten Wochenende.
Es kommen zwei Einsteiger. Ich bin jetzt der Erste vor dem Hotel. Meine Nase steckt in der Zeitung. Ich beobachte wie einer der beiden Gorillas eine alte blaue S-Klasse mit französischem Kennzeichen vorfährt. Der Fahrer steigt aus und ruft seinen Partner an das Heck des Mercedes, der jetzt direkt vor mir steht. Irgendwas scheint mit dem Kofferraumdeckel nicht zu stimmen. Der Eine öffnet und schließt die Klappe, der Andere schaut interessiert auf die Ladekante und das Verschlußsystem.
Jetzt ein kurzer Griff zur Handfunkgerät (Ich erkenne das Motorola – Einsteiger- oder Baustellen – Set) und der Herbeigerufene stellt sich neben meinem Taxi auf den Gehsteig. Der Fahrer verschwindet hinter das Steuer. Ich öffne mein Beifahrerfenster spitze Augen und Ohren. Der Fotoapparat liegt knipsbereit auf dem Taxameter. Passanten, die auf dem Gehsteig an dem Hotel vorbeigehen wollen, werden mit den Worten: “Andere Seite! “ am weitergehen gehindert. Dabei weist er mit der Antenne seines Funkgerätes auf den anderen Gehsteig.
Das Hotelportal öffnet sich. Die Zielperson, ein Araber mit blauem Jackett über weißer Dhalaba, schreitet aus der Halle. Einer seiner Begleiter öffnet ihm die Beifahrertüre (vorne) und steigt dann in den Fond ein. Als er die hintere Türe zuknallt, kann ich erkennen, wie der Kofferraumdeckel einen oder zwei Zentimeter nach oben springt und wieder herunterfällt.



Der Mann mit dem Anzug von der Stange steht jetzt links neben mir auf der Neuturmstraße und blockiert den nachfolgenden Verkehr. Die alte S-Klasse kann jetzt ungehindert ausscheren. Kaum biegt der Mercedes um die Ecke, klopft der Anzugmann zweimal auf die Motorhaube des ersten Autos in der Schlange, die sich inzwischen gebildet hat, und gibt so den Straßenverkehr wieder frei.
Während ich noch darüber nachdenke wie das zusammenpasst: Ein nobles, teueres Hotel und so ein Sicherheitsdienst, steigt mir schon der nächste Fahrgast ein. Ein Japaner aus dem Mandarin Oriental. Vielleicht nicht ganz so wichtig, aber die Fahrt ging zum Flughafen.


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Sonntag, 29. Mai 2011

Noch Eines drauf

Es gibt Tage, an denen möchte ich mich zerreißen. Heuer im Mai war gestern der zweite Tag dieser Art. Schon der erste Maitag fordert wichtige Entscheidungen. Früher war das für mich der Tag des Maibaumaufstellens. Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr war klar was ich an dem Tag wohl machen werde Nach der Nacht der Maibaumwache war das feucht-fröhliche Aufstellen des weiß-blauen Baumes angesagt.
Mit einer weiteren Bedeutung des 1.Mai kam ich später in Kontakt. Dieser Tag ist der Kampftag der Arbeiterklasse. Mit der Terminologie der Faschisten und Demokratisten, die den Tag, Tag der Arbeit nennen, werde ich mich nicht anfreunden.
Der erste Mai ist auch jagdlich ein bedeutendes Datum. An diesem Tag geht der Rehbock auf und das Jagdjahr beginnt.
Der Mai birgt heuer noch einen zweiten Tag dieser Art, den gestrigen, den 28. Im Lehrplan meiner Jagdschule ist für diesen Tag Schießtraining in Hattenhofen eingetragen. Mercedes hat schon vor Wochen eine Einladung zum diesjährigen Taxitag verschickt. Vesna hat uns gleich alle vier per Fax angemeldet. Und Taxifahren, das in den letzten Wochen sowieso zu kurz gekommen ist, soll ich auch noch. Der Zufall will es, daß ich in morgens eine Abholung vom Flughafen habe und gleich im Anschluss eine Fahrt zum Flughafen. Die 115,- € Umsatz, die mir die Fahrten bringen, können wir mehr als brauchen. Um 10.15 Uhr lasse ich meine Gäste am Flughafen in Erding aussteigen. Um 10.00 beginnt das Training auf dem Schießstand. Ich habe nur noch eine Prüfung, Waffenhandhabung und 100 Meter Rehscheibe. Ich will mir keine Trainingsmöglichkeit entgehen lassen. Also, zurück auf den Autobahnzubringer, über die A 92 auf die A 8, Ausfahrt Fürstenfeldbruck. Auf die 471, bei Mammendorf runter und über die Dörfer zur Schießanlage. Ich komme fast als Letzter. Den Schießstand haben wir bis um 13.00 Uhr gemietet. Gleich nach meiner zweiten Viererserie und dem Austausch der neuesten Nachrichten verabschiede ich mich kurz und presche wieder zurück. Meine Frau bestätigt mir, daß noch viele meiner Kollegen bei Mercedes sind. Es würde sich lohnen zu kommen. Auf der A 8 einwärts überholt mich ein Taxi. Mit seiner Warnblinkanlage gibt mir der Fahrer zu verstehen, daß er mich kennt. Ich kann von meinem VW Bus den Fahrer des vor mir fahrenden Taxis nicht erkennen. Ich muß gestehen; mit der Genehmigungsnummer im Heckfenster kann ich nichts anfangen. Am Kreisel am Autobahnende in Obermenzing komme ich links neben dem Taxi zu stehen. “ Ah! Er ist es!“ Ich war sogar zu seiner Hochzeit eingeladen. Gleich nach dem Kreisel biegt er rechts ab und stellt sich hinter zwei Taxis an den Schirmmerstand. Ich bleibe auf der Verdi stadteinwärts. Mein Ziel ist die Mercedes Niederlassung in der Arnulfstrasse an der Donnersberger Brücke. Ich telefoniere schnell mit dem Kollegen und unterrichte ihn, daß ich noch die letzten Minuten vom Mercedes Tag mitkriegen will. Der und der soll auch noch da sein. Er hat es sich auch schon überlegt dorthin zu fahren. Jetzt, da er weiß, daß ich auch hinfahre, kommt er auch.

Vor der Niederlassung weist mich ein Sicherheitsposten gleich auf einen Parkplatz direkt vor der Front der Mercedes Hochburg in München. Später bekomme ich mit, die Privatautos werden nach hinten in die Tiefgarage gelotst. Es scheint auch nichts auszumachen, daß ich mit meinem VW Bus Taxi mitten unter Mercedes Taxis vor der Mercedes Niederlassung stehe.
Das Thema des Mercedes Taxi Tages 2011 ist der Motorsport. Dementsprechend sind auch Mercedes – Rennwägen ausgestellt. Jeder Anwesende bekommt einen Gutschein und kann sich mit dem schnellsten Taxi der Welt fotografieren lassen.

Zur Unterhaltung ist eine Carrerabahn aufgestellt. Die kleinen Rennwägen sind alles kleine hellelfenbeinweiße Taxiflitzer. Ein Kollege fordert mich zum Rennen heraus. Wir brauchen noch zwei Mitfahrer. Der Carrera-Mann will dann in den Erwachsenen-Modus schalten. Die beiden Fahrer sind schnell gefunden, das Rennen beginnt. Die Kunst bei der Carrerabahn ist wohl im richtigen Moment zu bremsen. Überschlägt sich der kleine Flitzer in der Kurve ist man auf die Gunst der Umstehenden angewiesen, die das Modelauto wieder in die Spur setzen. Das verfälscht das Ergebnis. Der Herausforderer hat dann auch das Rennen gewonnen. Ich bin, nachdem mein Renntaxi nach der achten Runde im Zieleinlauf stehen blieb, von jedem anderen Rennteilnehmer überrundet worden und dann auf den dritten Platz gerutscht.



Wir waren dann doch noch knapp zwei Stunden bei Mercedes, es hat sich gelohnt zu kommen. Mein Kollege vom Schirmmerstand hat heute noch einen weitern Punkt auf seiner Liste für den heutigen Tag. Nicht weit von der Mercedes Niederlassung, im Postpalast, ist zur Zeit eine Reptilienausstellung. Die größte mobile Reptilienausstellung der Welt soll es sein. Er holt nur noch seine Familie und wir treffen uns im Postpalast. Das kreisrunde Gebäude im Postpalast, das die Ausstellung beherbergt, weckt mein Interesse. Was war wohl die Funktion des Gebäudes bevor es zu einer Event – Location wurde?
Die Ausstellung war wirklich groß. Gezeigt wurden Schlangen, Echsen, Spinnen und Schildkröten aus der ganzen Welt. Skorpione waren mit zwei Arten vertreten. Vermisst habe ich die heimischen Arten wie z.B. eine Kreuzotter oder eine Ringelnatter. Eine Äskulapnatter konnten sie allerdings aufbieten. Die Attraktion war eine Schlange mit zwei Köpfen. Das Exemplar mit dem genetischen Defekt trug den Namen Tom und Jerry. Auf das eindringliche Bitten meiner kleinen Tochter kaufte ich dort noch eine glitschige Gummischlange. Der schmale Gummistrang zittert wie eine echte Schlange über die Hände.
So das war der Tag wie er mir gefällt. Etwas Geld verdient, Schießstand, mit der Familie unterwegs und dann sogar noch eines drauf – die Reptilien beim Postpalast. Was will ich mehr.


Geweckt wurde ich heute früh mit einer Gummischlange im Gesicht und dem Lachen meiner kleinen Tochter. Besser kann es ja nicht werden!




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Donnerstag, 26. Mai 2011

Kopfüber



Gerade auf dem Weg zum Flughafen ist mir auf der A9 stadtauswärts kopfüber was dazwischengekommen.



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Mittwoch, 25. Mai 2011

6 x 6

Gestern war es soweit. Nach neun Monaten lernen hatte ich die mündliche Jägerprüfung. Die Einladung zu der mündlichen bekam ich, nachdem ich am 10.5. die schriftliche Prüfung bestanden hatte.
Während der letzten Zeit war mein Kopf, egal wo ich körperlich war, bei den Heintges Unterlagen oder dem Krebs, den Standardwerken für die Vorbereitung zu der Jägerprüfung.
Zu der schriftlichen Jägerprüfung gibt es einen Fragenkatalog vom Bayerischen Staatministerium für Landwirtschaft und Forsten. Der Katalog umfasst 1280 Fragen und Antworten auf die wir uns vorbereiten konnten. Die Antworten zu den 100 Fragen sind während 100 Minuten im Multiple Choice Verfahren anzukreuzen und auf ein Antwortblatt zu übertragen. Es gibt, anders als in anderen Bundesländern, mehrere richtige Antworten. Auf die Frage:

Welche der nachgenannten Federwildarten brüten auf Bäumen?

gibt es zur Auswahl anzukreuzen:
a) Fasan
b) Haselwild
X c) Ringeltaube
X d) Mäusebussard
X e) Graureiher
f) Birkwild

Kreuzt man fälschlicherweise Haselwild an, oder vergisst eine Federwildart die auf Bäumen brütet, wird die ganze Frage als falsch gewertet. Bei dieser Fragestellung und Bewertung macht es das Multiple Choice Verfahren nicht unbedingt leichter. Bei dieser riesigen Menge an Daten war ich mit auswendig lernen auch bald an meiner Grenze angelangt. Zudem rückt ja auch der Termin der gefürchteten Mündlichen unaufhaltsam immer näher. Hier gibt es keinen Fragenkatalog und keine Musterantworten. Es gibt sechs Prüfungsthemen auf jeweils einer Prüfungsstation. An jeder Station (Waffen und Munition / Wildbiologie / Jagdrecht / Jagdliche Praxis / Hunde / Naturschutz ) werden wir von Prüferinnen und Prüfern befragt. Für uns Münchener ist die Prüfung in der Landesjagdschule des Bayerischen Jagdverbandes, BJV, in Feldkirchen östlich von München. Ich bin als Taxifahrer bestimmt schon hundertmal an dem Gebäude vorbeigefahren, nichtsahnend welche Bedeutung dieses Haus in Zukunft für mich haben wird. Ab jetzt werde ich nie wieder gedankenlos durch Feldkirchen rauschen, ohne an meine aufregenden Stunden in der Hohenlindener Straße zu denken.
Die Kandidaten kommen jeweils zu Sechst an einen Termin in einen Vorraum. Ich bin in der ersten Gruppe des Tages. Beginn der Prüfung ist um 9 Uhr angesetzt. Wir sollen alle pünktlich um 8.30 erscheinen. Ich mache mich um 8 Uhr auf den Weg und das Drama beginnt. Baustelle auf der Ingolstädter / Leopoldstrasse stadteinwärts. Entsprechend der Stau. Mein Puls erhöht sich. Ich bin böse auf mich selbst. Wie kann ich nur an einen so wichtigen Tag zu spät kommen. Die Baustelle kenne ich schon 14 Tage. Ausgerechnet heute asphaltieren die die Kreuzung Leopoldstrasse / Mittlerer Ring. In jede Richtung führt nur eine Spur über die belastete Kreuzung. Mein Puls steigt. Auf dem Mittleren Ring Stau auf der Kennedy Brücke Ich brauche 20 Minuten vom Harthof bis an das Ende des Richard-Strauß-Tunnels auf der Passauer Autobahn. Ich freue mich als ich auf der Autobahn bin. Doch was sehe ich; Geschwindigkeitsbegrenzung 60!!! km/h auf der Autobahn! Hat sich heute alles gegen mich verschworen? Ich gebe Gas, brause über die Autobahn, verfluche die Schleicher vor mir. Ich kann es nicht glauben. Um 8.28 fahre ich vor die Landesjagdschule. Der Jägermeister ( so nennen einige von uns scherzhaft unsere Ausbilder) steht auf der Treppe zum Eingang und schaut die Straße entlang. Ich durchhaste das Fojer, dort steht der zweite Jägermeister, der schickt mich in das oberste Stockwerk. Schlag 8.30 Uhr setze ich mich an den großen Tisch. Neben mir sitzt nur eine Kandidatin aus meiner Klasse. Die weiteren vier Kandidaten kommen alle ein paar Minuten zu spät. Ausnahmslos Alle müssen vorher noch auf die Toilette. Als endlich alle versammelt sind geht es los. Wir bekommen noch die letzten Anweisungen. Nach der Kontrolle unserer Personalausweise werden die Lose für die Anfangsstationen gezogen. Ich erwische die Drei; also beginne ich mit Jagdrecht. Ein guter Einstieg denke ich mir. Jeder Prüfling wird zu seinem Platz gebracht. Ein Pfiff eröffnet die Prüfung. Ein Pfiff verkündet das baldige Ende des Themenbereichs. Zwei Minuten später ein Doppelpfiff. Ich stehe auf ein Prüfer begleitet mich an den nächsten Tisch (Tisch 4 – Jagdliche Praxis) . Nach dem Pfeifsignal geht’s dann an den Hundetisch ( Tisch 5 ) u.s.w.
Nach einer guten Stunde waren wir alle Sechs mit unseren Themen durch. Wir versammeln uns im Flur und warten auf die Auswertung. Die Tür öffnet sich und wir hängen gebannt an den Lippen des Prüfungsleiters. Er holt einen von uns in das Zimmer. Wir ahnen schon; leider ist er durchgefallen. Jetzt betreten wir alle das Zimmer. Als wir beglückwünscht werden fallen fünf Steine von fünf Herzen. Für uns bedeutet das jetzt; das Lernen der letzten Monate hat ein Ende. Die letzte Prüfung ist Waffenhandhabung und eine Schießprüfung auf eine 100 Meter entfernt stehende Scheibe. Da gibt es nichts mehr zu lernen. Nur noch trainieren. Die Bücher und Hefte kann ich aus dem Taxi und aus dem Nachtkistchen ins Bücherregal stellen.




Es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich die ausgedruckten Excel-Tabellen mit den Vogelarten und den jeweils angekreuzten Eigenschaften aus dem Kopf bekommen.


Ich werde in naher Zukunft ein paar kurzweilige Geschichten aus meiner Jungjägerausbildung zum Besten geben. Die folgenden Posts werden zeitnah die Prüfung, und was es mit dem Vogel-Naturschutzmann, dem Knochentisch und dem Losungskasten auf sich hat, zum Thema haben.
Im Moment bin ich nur heilfroh die größte Hürde auf dem Weg zum Jäger geschafft zu haben.




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